Geldforderungen unterliegen der Verjährung. Das heißt, dass nach einer bestimmten Zeit der Schuldner die Zahlung verweigern darf. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Verjährungsfristen.
Die regelmäßige Verjährungsfrist (§§ 195, 199 BGB) gilt für alle gewöhnlichen Ansprüche, solange keine Ausnahmeregelung besteht. Sie beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und endet mit Ablauf des 31.12. des dritten darauf folgenden Jahres.
Die Verjährungsvorschriften des BGB (§§ 194 ff. BGB) wurden durch das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts (die „Schuldrechtsreform“) geändert. So wurde die Regelverjährung von 30 Jahren verkürzt auf drei Jahre; Hemmung und Neubeginn (früher Unterbrechung) sind neu geregelt. Die Neufassung gilt seit dem 1. Januar 2002. Die Überleitungsvorschrift enthält Art. 229 § 6 EGBGB.
Die Regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre (§ 195 BGB).
Wichtige Fälle davon abweichender Fristen (sowohl von der Länge der Verjährungsfrist als auch vom Beginn derselben):
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